Jugendberichte vom Wochenende

4. Februar 2019
Kategorien: Allgemein | Nachwuchs | U23 |
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BTB Aachen – HSG Neuss/Düsseldorf B1 16:21

Am Sonntag traf unsere B1, die nach der Niederlage gegen Dormagen auf dem 6. Platz verweilt auf den BTB Aachen der nur ein Platz hinter uns ist. Das Hinspiel konnten die Neuss/ Düsseldorfer souverän mit 22:17 gewinnen. Die Spieler von Benny Daser und Björn Geraedts fanden gut ins Spiel. Die Abwehr stand gut, aber im Abschluss war noch Luft nach oben. Dadurch wurden die Aachener in der Folge wieder stark gemacht, unter anderem auch, weil insgesamt vier Siebenmeter auf Vikings-Seite verworfen wurden. Mit 6:10 ging es in die Halbzeit.

Trainer Benny Daser: „Wir haben es nie geschafft uns deutlich abzusetzen.“ Aus der Halbzeit kamen die Vikings nicht gut, die Aachener dementsprechen auch immer näher ran. „Aachen hat dann nochmal Blut geleckt“, so Daser. Nach einem Timeout konnten sich die Wikinger aber entscheidend absetzen und letztlich verdient mit 16:21 gewinnen. „Es war kein leichtes Spiel“.

Nach dem Sieg bleibt die HSG mit 10:12 Punkten auf Rang 6. gefolgt vom BTB Aachen mit 6:14 Punkten, die jedoch noch ein Spiel weniger haben.

Nächsten Samstag geht es dann um 15:30 gegen den Tabellenführer VfL Gummersbach  in Gummersbach

HSG Homberg-Rheinhausen – HSG Neuss/Düsseldorf C1 10:31

Unsere C1 trat am Samstag beim Viertplatzierten aus Homberg-Rheinhausen an. „Die Gegner stellen die drittbeste Abwehr der Liga, es wird sicherlich kein einfaches Spiel“, äußert sich Trainer Gilbert Lansen vor der Begegnung.

Die HSG dominierte die Partie von Beginn weg, dennoch war der Trainer nicht komplett überzeugt: „Wir haben zu viele Chancen liegen lassen, da wäre noch mehr drin gewesen“.  Viele Chancen blieben insbesondere in den ersten zehn Minuten ungenutzt. Mit einem ungefährdeten 5:13 ging es in die Kabinen. Dafür macht Lansen die starke Abwehr und vor allem seine überragenden Torhüter verantwortlich: „Das war die beste Saisonleistung der beiden Keeper, sie waren wirklich unglaublich stark“.

In der zweiten Halbzeit kam auch der Angriff ins Rollen und man holte in einer Halbzeit ein deutliches 5:21 zum 10:31 Endergebnis. „Wir sind weiterhin erster und alles läuft nach Plan“ sieht Lansen die Leistung seiner Truppe momentan.

In zwei Wochen steigt dann das Spitzenspiel gegen TuSEM Essen um die Vorentscheidung in der Meisterschaft. „Das wird das wichtigste Spiel der Saison. Wenn wir das gewinnen, dann sollte uns an der Tabellenspitze nichts mehr passieren“ zeigt sich Lansen zuversichtlich.

SG Langenfeld 2M – HSG Neuss/Düsseldorf 2M 32:24

„Ein ganz gebrauchter Tag“ wie Trainer Patrick Luig als erstes zu diesem Spiel sagte. „Es fing schon um 8 Uhr an, als viele Spieler krankheitsbedingt absagen mussten“. Insgesamt gab es somit sechs Ausfälle, die natürlich  kurzfristig nicht adäquat zu ersetzen sind. „Wir mussten uns arg strecken, um überhaupt eine Mannschaft auf die Platte zu stellen.“Damit die Mannschaft wenigstens einen Auswechselspieler zur Verfügung hatte, stellte sich Geschäftsführer Daniel Pankofer in den Dienst des Vereins und setzte sich mit auf die Ersatzbank um auszuhelfen.

Mit dieser Voraussetzung ging es in die Partie, zu der die Mannschaft in keiner Weise den Zugang fand. „Wir haben einfach nicht in den Rhythmus gefunden“, so Luig. Im Angriff wurde zu individuell und überhastet abgeschlossen, sonst hätte womöglich in der ersten Halbzeit noch etwas mehr Gegenwehr geleistet werden können. Immerhin schafften es die Vikings im ersten Durchgang nicht einmal in Rückstand zu geraten, sogar ging man mit einem 10:11 in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit ging es dann Bergab. Nachdem man das erste Mal mit 14:13 in Rückstand geriet, ist die Mannschaft dann beim Stand von 18:17 auseinander gebrochen und schaute einem 0:4-Lauf für Langenfeld zum22:17 hinterher. „Wir haben die Geduld verloren, haben uns in Eins-gegen-Eins-Situationen verzettelt und verworfen“. Zudem ging zunehmend der Zugriff in der Defensive verloren, die laut Luig mit einer „unterirdischen Torhüterleistung“ auch nicht mehr gerettet werden konnte. „Das war nicht ausreichend, um die 15 Paraden vom gegnerischen Torhüter aufzufangen“. Am Ende steht ein deutlicher 32:24-Sieg der Langenfelder auf der Anzeigetafel.

„Die Vorzeichen waren nicht gut, Langenfeld hat das Spiel aber letztlich auch hochverdient gewonnen, so einfach ist das Spiel dann zusammengefasst“ resümiert Luig.

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