HC Rhein Vikings zu Gast beim HSC 2000 Coburg

9. Februar 2019
Kategorien: Allgemein | News | Profis |
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Die verlängerte Winterpause ist am Sonntag zu Ende, wenn die Neuss/Düsseldorfer beim Tabellenzweiten aus Coburg wieder in die Liga starten. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan beim Schlusslicht der 2. Liga.

Es ging drunter und drüber bei den Neuss/Düsseldorfern in der Winterpause. Nach dem Aus der Sportstadt Düsseldorf sah sich der HC gezwungen, sich von einigen Spielern und Leitungsträgern zu verabschieden. Unter anderem mussten Torhüter Vladislav Bozic (HBW Balingen-Weilstetten), Miladin Kozlina (Wilhelmshavener HV) und Srdjan Predragovic (HC Linz AG) den Verein verlassen.

Diese Lücken sollen fortan vermehrt von Jugendspielern übernommen werden. „Wir haben eine hervorragende Jugendarbeit. Die Jungs werden jetzt vermehrt Einsatzzeiten bekommen und ihr Können unter Beweis stellen. Bereits vor der Winterpause haben einige ihre Ambitionen in Kurzeinsätzen schon angedeutet“ so Geschäftsführer Daniel Pankofer.

Am Sonntag geht es dann nach Coburg zu einem schweren Spiel. Auf dem Papier ist die Favoritenrolle klar geregelt: Coburg steht mit 31:9-Punkten auf dem zweiten Rang hinter HBW Balingen-Weilstetten (33:7-Punkte) und vor der HSG Nordhorn-Lingen (28:12-Punkte) auf einem Aufstiegsplatz. Zuletzt wurde allerdings beim damaligen Tabellenvorletzten des HC Elbflorenz überraschend deutlich mit 35:27 verloren. Am zweiten Spieltag reiste der HSC 2000 Coburg bereits ins Castello, das Endergebnis war ein 25:25-Unentschieden – die bisher einzige Punkteteilung der Oberfranken. Allerdings liegen zwischen dem Unentschieden in Düsseldorf und der Niederlage in Dresden ganz andere Saisonverläufe zwischen den beiden Mannschaften:

Der HSC feierte sieben Siege in Folge, bis erst TuSEM Essen am 10. Spieltag den Siegesrausch der Coburger stoppen konnte, dicht gefolgt von einer Niederlage in Lübbeck-Schwartau (28:22) und einer weiteren drei Spieltage später in Balingen-Weilstetten (31:26).  Anschließend kamen aber die wichtigen Spiele auf die Oberfranken zu, die man gegen die direkte Konkurrenz um den Aufstieg vom TuS Ferndorf (24:21), ASV Hamm-Westfalen (23:28) und TuS N-Lübbecke (36:33) gewinnen konnte und damit seine Ambitionen unterstrich. Lediglich die Niederlage gegen den HC Elbflorenz macht zum Abschluss einen Strich durch die souveräne erste Saisonhälfte.

Die Vikings halten weiterhin abgeschlagen mit 5:35-Punkten die Rote Laterne und müssen am Sonntag auf etwas Glück hoffen, auch wenn man im Gegensatz zu dem Gegner die erste Saisonhälfte mit einem 35:34-Sieg gegen den Wilhelmshavener HV positiv abschließen konnte.

Anwurf ist am Sonntag, den 10. Februar um 17:00 Uhr in der HUK-COBURG Arena (Oudenaarder Str.1, 96450 Coburg)

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